Die Zeitdiebe: Selbst Napoleon kannte sie

 

Die Zeit ist eines dieser Konstrukte, über das wir uns oft erst Gedanken machen, wenn wir keine oder nicht mehr genug von ihr haben. Wir erkennen sie als selbstverständlich an, verschwenden sie oft und sehen dabei nicht, wie kostbar sie doch eigentlich ist. Am Ende stehen wir da und fragen uns: Wo ist unsere Zeit hin? 

Was wir tun können, um sie besser zu nutzen, ist, ihre Gegenspieler in unserem alltäglichen Leben und bei der Arbeit ausfindig zu machen: Die Zeitdiebe. Selbst Napoleon erkannte ihre Gefahr: “Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das Kostbarste stehlen: die Zeit.” 

Zeitdiebe: Das sind die Dinge, die uns unbemerkt im Alltag Zeit klauen, ohne dass wir dabei etwas Sinnvolles oder Produktives tun. Einzeln kosten sie uns nur wenige Minuten, aber in ihrer Summe nehmen sie so viel davon in Anspruch, dass wir für die wirklich wichtigen Dinge kaum noch Zeit übrig haben. Zeitdiebe können Aufgaben, Verhaltensweisen, Tätigkeiten und Eigenschaften sein, die unser gut durchdachtes Zeitmanagement durcheinander bringen. Selbst das beste Zeitmanagement ist sinnlos, wenn Sie Ihre alltäglichen Zeitfresser nicht ausfindig gemacht haben. 

 

Zeitdiebe: Wer sind sie?

 

Wenn Ihnen auf Anhieb kein Zeitdieb einfällt, hilft ein kleiner Selbsttest, mit dem Sie feststellen können, ob sie ihnen im Alltag begegnen: Stellen Sie sich manchmal Fragen wie: “Wie kann es sein, dass der Tag schon wieder um ist? Ich habe doch kaum die Ziele erreicht, die ich mir vorgenommen habe. Wieso habe ich so viel länger für diese Aufgabe gebraucht, als ich dachte?” Sollten Sie sich darin wiedererkennen, dann sind Zeitfresser ein Teil Ihres Alltags und es bedarf einer genaueren Analyse, um welche es sich handelt.
Unsere Zeit ist begrenzt und es beeinflusst wesentlich unsere Zufriedenheit, wie wir so verbringen. Umso wichtiger ist es, Ihre individuellen Zeitdiebe zu kennen und zu verbannen. Unsere Zeit ist begrenzt und beeinflusst maßgeblich unsere Zufriedenheit, je nachdem wie wir sie verbringen. Umso wichtiger ist es, seine individuellen Zeitdiebe zu kennen und sie zu verbannen

 

Hier nun eine kleine Liste der häufigsten und teilweise überraschenden Zeitdiebe. Vielleicht erkennen Sie einige bereits in Ihrem Alltag oder dem Büro: 

 

  • Smartphone 

Die Nummer 1 unter den Zeitdieben: Unsere Smartphones. Wir haben sie ständig bei uns und meist wollen wir nur einmal kurz draufschauen, bleiben dann aber stundenlang daran hängen. Wir werden regelrecht bombardiert mit Informationen, die wir gar nicht brauchen und lassen uns dadurch von der Arbeit ablenken, die wir eigentlich gerade machen wollen 

  • E-Mails

Eine Ablenkung, die sich produktiv anfühlt, aber doch zu nichts führt: Das Checken von E-Mails. 100 Stück und mehr erreichen uns jeden Tag und jedes mal bekommen wir meist noch eine Benachrichtigung dazu. Das Aufploppen auf dem Desktop wirft uns aus unserem Arbeitsprozess und wir verbringen daraufhin eine ganze Menge Zeit sie durchzulesen, ohne sie überhaupt zu bearbeiten. 

  • Müdigkeit

Die Müdigkeit ist ein Zeitdieb, die uns in einen echten Teufelskreis wirft. Wir sind müde, weil wir noch bis spät abends die Dinge erledigen mussten, für die wir tagsüber keine Zeit hatte. Die Müdigkeit macht uns langsam, weshalb wir für Aufgaben länger brauchen als geplant. Das führt dazu, dass wir bis spät in die Nacht nacharbeiten müssen… Naja, Sie wissen sicher, wie es weitergehen kann. Ein Zeitfresser, der unsere Tagesplanung durcheinander wirft. 

  • Veraltete Prozesse

Traditionen sind schön und können wichtig sein. An manchen Stellen allerdings halten sie uns unnötig auf. Veraltete Prozesse und Unternehmensstrukturen können echt Zeitdiebe sein, für die es einfache und schnelle Lösungen gibt. Ihr Tagesplan kann voll davon sein und vielleicht fallen Ihnen bereits jetzt Prozesse ein, die verstaubt sind und einer Erneuerung bedürfen.

  • Lange Fahrtwege

Die Anzahl der Menschen in Deutschland, die einen langen Arbeitsweg haben, wächst immer weiter. Eine Auswertung der Daten von Pendler:innen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat ergeben, dass 6 von 10 Arbeitnehmer:innen mittlerweile zur Arbeit pendeln.

  • Aufgaben selber erledigen, die Sie besser abgeben sollten

“Selbst ist der Mann/Frau.” Ein Spruch, den Sie gerne über die Lippen bringen? Das ist zwar lobenswert, aber nicht immer die effizienteste Methode. Manche Tätigkeiten lassen sich schnell abgeben, zum Beispiel an dafür spezialisierte Expert:innen. Vielleicht fallen Ihnen schon einige Zeitfresser auf Ihrem Schreibtisch ein, die sie abgeben können. 

  • Perfektionismus

Auch Perfektionismus ist keine schlechte Eigenschaft und kann an vielen Stellen hilfreich sein. Wenn sie allerdings für die Verfeinerung von Kleinigkeiten mehrere Stunden aufbringen, dann ist die ein Zeitdieb. 

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Die Zeitdieb-Strategie 

Die Liste an Beispielen für Zeitdiebe beinhaltet die am weitverbreitetsten unter ihnen. Da Zeitdiebe jedoch individuell sind, ist es wichtig, dass sie Ihre eigenen gut kennen. Denn nur können sie bestmöglich gegen sie vorgehen. Schließlich ist es Ihre wertvolle Zeit, die sie mit Ihren Priorität verbringen sollten.

 

Ihre Strategie: Nehmen Sie sich einen Tag gezielt vor, auf Ablenkungen zu achten. Gehen Sie dabei wie folgt vor: 

 

  1. Machen Sie sich zuerst eine To-Do-Liste mit Ihren heutigen Aufgaben 
  2. Überlegen Sie sich einen groben Zeitplan für jeden Punkt. Der Zeitplan sollte folgende Punkte enthalten: 1. Wann Sie mit der Aufgabe beginnen und 2. Wann sie mit der Aufgabe fertig sein wollen. 
  3. Lassen Sie zwei Spalten neben jeder Aufgabe frei. In eine Spalte tragen die den Zeitdieb ein. In die andere die Dauer, die sie der Zeitdieb gekostet hat. 
  4. Notieren Sie sich jedes Mal, wenn Sie bei einer Aufgabe abgelenkt sind. Schreiben Sie sich auf, was die Ablenkung war und wie viel Zeit sie damit verbracht haben. 
  5. Setzen Sie sich am Abend an Ihre Liste und gehen Sie jeden Zeitdieb durch. 

Wie ist es Ihnen ergangen? Vielleicht mussten Sie sogar mehrere Spalten für Zeitdiebe neben jede Aufgabe eintragen? Keine Sorge – Das ist keine Seltenheit und der erste Schritt, um sie aus Ihrem Alltag zu verbannen.

Wenn Sie Ihre Zeitdiebe ausfindig gemacht haben, können Sie sich an Ihr persönliches Zeitmanagement setzen. Zeitfressende Unterbrechungen können Sie nun aus Ihrem Alltag streichen.

 

Wir von Momo finden, dass Ihnen zusteht, mehr Zeit mit Dingen zu verbringen, die Ihnen wirklich wichtig sind. Damit Sie Ihre Prioritäten erfüllen können und Ihren Ziele näherkommen. 

Sind Sie Vermieter:in, Hausverwalter:in oder Mieter:in? Dann haben wir eine Lösung geschaffen, die Sie entlastet, Ihnen Zeit schenkt und Geld spart: Den Momo-Kautionsersatz. Lassen Sie uns gerne ins Gespräch kommen. Weil Ihre Zeit kostbar ist und Zeitdiebe im Alltäglichen stecken. 

 

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